Die CAMPIXX 2026 fand am 18. und 19.06.2026 in Berlin/Brandenburg statt. Für die digitallotsen hieß es also: Zwei Tage Konferenz, zahlreiche Vorträge, noch mehr Gespräche und jede Menge Input zu den Themen SEO, KI, GEO, Community- und Markenaufbau. In diesem Beitrag führen wir unsere digitallotsen Recaps zusammen. Erfahre, wie die CAMPIXX 2026 für Kim, Julia und Rieke war und welche Erkenntnisse wir aus Brandenburg mitgenommen haben.

Kims CAMPIXX Recap: GEO ist laut, aber SEO bleibt die Basis
Vorweg, ganz ehrlich: Die CAMPIXX ist wirklich eine meiner liebsten Konferenzen. Es ist jedes Jahr aufs Neue schön, dort alte Bekannte und neue Menschen aus der Online-Marketing-Bubble zu treffen, sich auf Augenhöhe auszutauschen, Neues zu lernen und einfach zu feiern, Teil dieser Bubble zu sein. Ich lieb das einfach.
Ein Thema spannte sich über alle Tage: eine spürbare Verunsicherung durch KI und zugleich der Wille, ihr lösungsorientiert zu begegnen. Bevor ich in die Vorträge einsteige, hier meine ganz persönlichen Top-5-Buzzwords der AI:CAN und CAMPIXX 2026:
- Human in the Loop (ein Mensch muss immer die Qualität sicherstellen und anheben)
- Grounding (Basisdaten, Basisseiten)
- Chunk (Sinnabschnitte)
- RAG (Retrieval-Augmented Generation, Modell zieht passende Quellen, bevor es antwortet)
- Paradigmenwechsel (der Wechsel zwischen der guten alten Online Marketing-Zeit und dem KI-Zeitalter)

Unsere CAMPIXX Vorträge im Überblick
Ich habe mich über die beiden Tage hinweg ganz bewusst zwischen den großen Themen der Branche bewegt: Markenaufbau, Offpage-SEO in der KI-Ära, Community-Aufbau und, natürlich, die Frage, wie Inhalte überhaupt in den großen Sprachmodellen sichtbar werden. Hier sind die Sessions, die mich am meisten mitgenommen haben. Glücklicherweise war ich Moderatorin und hatte dadurch eine hervorragende Mischung aller Themen.
„Hilfe, jemand hat geklickt“: Warum der Klick tot ist und die Marke gewinnt
Speaker:in: Paul Lanzerstorfer, Pulpmedia (Brand-/Social-Media-Perspektive, österreichische Agentur)
Ein wunderbar pointierter Auftakt-Vortrag rund um die These: Der Klick ist tot. Durch die Einführung der AI Overviews bei Google bricht der Klick auf Position 1 laut den im Vortrag gezeigten Zahlen um rund 60 Prozent ein, hochgerechnet seien das allein in Deutschland mehrere Hundert Millionen organische Klicks weniger. Die Kernbotschaft war aber keine düstere, sondern eine befreiende: Der Klick war nie das eigentliche Ziel. Was zählt, ist die Marke. Denn KI empfiehlt vor allem Marken, denen Nutzer:innen vertrauen. Daraus leitete der Speaker fünf Säulen für „Brand Love“ ab.
Meine 5 Key-Learnings:
- Marke ist Vertrauen, und Vertrauen ist genau die Währung, nach der LLMs ihre Empfehlungen ausspielen. Wer hier investiert, baut das, was sich nicht so leicht wegrationalisieren lässt.
- Die fünf Säulen einer Love Brand: Community, Merch, Live-Marketing/Brand-in-Actions, Video und Influencer- bzw. Creator-Marketing, sauber gespielt, nicht als Einzeldisziplin.
- Der Case Rosenbauer (Feuerwehr-Equipment auf TikTok) war beeindruckend: 120 Videos, über 10 Millionen Views und eine Engagement-Rate weit über dem Branchenschnitt, ohne nennenswertes Media-Budget.
- Die wichtigsten Social-KPIs sind nicht Likes, sondern Re-Watches, geteilte Inhalte (auch in Dark Social), gehaltvolle Kommentare und Profilbesuche.
- Community ist Herz und Hirn von Social Media, am Beispiel einer Fan-Community, aus der über die Jahre sogar Spiegel-Bestseller-Bücher entstanden sind.

Offpage-SEO in der Ära der KI: „Vergesst Backlinks“
Speaker:in: Hans-Henning Raven, Managing Partner & Director SEO bei suxeedo GmbH, einer SEO-Agentur aus Berlin.
Hans-Henning hat mit einer provokanten These eröffnet: Vergesst standardisiertes Linkbuilding. Sein Argument: Google wertet längst ein ganzes Signalspektrum aus, Site Engagement, Site Authority (stark getrieben von Brand-Searches) und Autorenschaft. Wenn diese Basis nicht da ist, verpufft jeder eingekaufte Link. Untermauert hat er das mit den Google-Leaks von 2024 und einer Studie, nach der inzwischen über 50 Prozent der Inhalte großer Publisher-Seiten KI-gestützt entstehen. Der praktische Kern: zehn Offpage-Touchpoints, die heute mehr bringen als der reine Link.
Meine 5 Key-Learnings:
- Das Google My Business Profil ist wichtiger als die eigene Website: global, strukturiert und auch von LLMs als Quelle genutzt. Alles ausfüllen, Social-Profile und Website hinterlegen.
- Social-Media- und vor allem LinkedIn-Profile liefern strukturierte Daten und Social Proof. Autoren- und Expertenprofile unbedingt mit dem LinkedIn-Profil verknüpfen.
- Unterschätzte Touchpoints: Arbeitgeber-Bewertungen (Kununu), Branchen-Bewertungsplattformen (Trustpilot, OMR), GitHub, Podcasts und Reddit. Reddit gehört zu den meistzitierten Plattformen in LLMs.
- Königsdisziplin Digital PR: nicht die x-te Pressemeldung, sondern echte Stories und eigene Daten, idealerweise auch auf Englisch publiziert, weil das den Trainingskorpus besser bedient.
- Mein Lieblingssatz aus der Session: Offpage ist keine Disziplin des SEO-Teams allein, sondern eine Aufgabe der gesamten Organisation. SEOs geben Orientierung und koordinieren.

Von Content zu Community Experience
Speaker:in: Sarah Sunderbrink – Community-Expertin und Gründerin von Social Tales
Sarah hat mit einem starken Bild eröffnet: Stell Dir Deine Lieblingsbar vor, in der Dich alle kennen. Genau dieses Gefühl ist Community. Likes und Kommentare sind nur der Nährboden, nicht die Community selbst, und schon gar keine Experience. Es braucht ein gemeinsames Interesse oder Ziel und vor allem Austausch untereinander. Sehr praxisnah ging es dann durch drei Eskalationsstufen des Community Managements (reaktiv, proaktiv, viral) und das Reifemodell von Lurkern über Liker und Lover bis zu Advocates und Creator:innen.
Meine 5 Key-Learnings:
- 80 bis 90 Prozent jeder Community sind Lurker, und das ist okay. Sie machen es für die anderen erst attraktiv, sich zu zeigen.
- Gutes Community Management heißt: auf alles reagieren, dann proaktiv Fragen stellen und erst dann viral mitkommentieren, die eigene Community nie zugunsten fremder Reichweite ignorieren.
- Gewinnspiele maximal einmal im Monat und mit Bezug zur Marke: Eine verloste Vespa zog zwei Teilnehmende, zehn Pizza-Gutscheine dagegen 800, Passung schlägt Preishöhe.
- Reposts immer mit persönlicher Wertschätzung, Menschen schenken Dir ihre Zeit, das ist kein „weiterer Kommentar“, den man abarbeitet.
- Realistische Erwartung: Eine echte Community aufzubauen dauert rund zwei Jahre täglicher Arbeit. Das gilt für alle, Abkürzungen gibt es kaum.

Bessere Texte mit KI: ein Qualitätsframework
Speaker:in: Sarah-Yasmin Hennessen, Online Marketing Strategie Consultant & KI-Expertin
Diese Session war eine kleine Liebeserklärung an gute Texte. Über ein Quiz mit zwei Texten wurde schnell klar, woran man KI-Sprache erkennt: der M-Dash, der inflationäre Dreiklang, das „nicht nur, sondern auch“ und das berüchtigte „zusammenfassend lässt sich sagen“. Die eigentliche Pointe: Diese Marker zu streichen macht noch keinen guten Text. Qualität ist kontextabhängig, und genau diesen Kontext braucht auch die KI: Zielgruppe, Marke, Textart und Ziel. Daraus wurde ein Framework mit zwölf Prüfkriterien in den drei Kategorien Sprache, Struktur und Inhalt.
Meine 5 Key-Learnings:
- Gut oder schlecht hat nichts damit zu tun, ob ein Text mit der Hand oder mit KI entstanden ist, die Software entscheidet nicht über Qualität, der Maßstab tut es.
- Kontext zuerst: Bevor die KI losschreibt, braucht sie Zielgruppe, Markenkontext, Textart und Ziel. Durchschnitt rein heißt Durchschnitt raus.
- Few-Shot-Prompting funktioniert gut: drei Beispieltexte geben, den Stil extrahieren lassen und neue Themen in genau diesem Stil schreiben lassen.
- Der entscheidende Trick beim KI-Lektorat: Die KI soll nur dann eine Stelle markieren, wenn dort wirklich ein Problem liegt, nicht stur die ganze Checkliste „verbessern“.
- Am Ende bleibt es Teamarbeit: Mensch und KI Hand in Hand. Die letzten Prozente macht man manuell, schneller und besser.

LLM-Readability: so schmecken Texte den KIs am besten
Speaker:innen: Jana Fuhl & Jan Bugla, SEO- & AI-Search-Management & SEO- und Content-Marketing-Berater bei der Agentur Aufgesang
Jana und Jan von Aufgesang haben sehr konkret gezeigt, wie Inhalte für Sprachmodelle aufbereitet werden. Zuerst der RAG-Prozess: Ein Prompt wird in Sub-Suchanfragen zerlegt, passende Dokumente werden gezogen (Document Retrieval), daraus die relevantesten Passagen entnommen (Passage Retrieval) und erst dann die Antwort generiert. Wichtig: Die KI „skimmt“, Titel, Meta-Description, Überschriften und erst dann die Passagen. Daraus folgten sieben Dimensionen der LLM-Readability, die ich ab sofort beim Texten mitdenke.
Meine 5 Key-Learnings:
- Struktur ist das stärkste Signal: saubere Überschriften-Hierarchie von H1 bis H3, keine Ebenen überspringen, keine Überschrift ohne Inhalt.
- Chunk-Relevanz: Jeder Absatz sollte als eigenständig zitierfähiger Baustein funktionieren, möglichst unter 400 Zeichen und mit einer klaren Kernaussage.
- Informationshierarchie nach dem Pyramidenprinzip: die Antwort zuerst. Ein Großteil der Zitate stammt laut Vortrag aus den ersten rund 30 Prozent eines Textes.
- Konsistenz statt Synonym-Karussell und eine hohe Informationsdichte (Faustregel: 1.200 bis 1.500 Wörter), wichtige Infos an den Anfang, um das „Lost in the Middle“-Problem zu vermeiden.
- Die beste Nachricht: LLM-Readability und klassisches SEO sind keine Gegner, sondern greifen wie Zahnräder ineinander. Antwort-zuerst ist auch für echte Leser:innen angenehm.

Lily Ray: Großartiges GEO, ohne Dein SEO zu zerstören
Speaker:in: Lily Ray, SEO-Expertin und Gründerin von Algorythmic
Lily Ray hielt die englischsprachige Keynote zum Dauerstreit SEO vs. GEO. Ihre Position deckt sich mit Googles eigener: Vieles, was als GEO verkauft wird, ist schlicht SEO. Spannend war ihr Blick auf den US-Markt, in den rund 300 Millionen Dollar Risikokapital in neue GEO-Firmen geflossen sind, samt aggressivem „SEO is dead“-Marketing. Ihre zentrale Warnung: Viele GEO-Taktiken zerstören gerade das SEO, das überhaupt erst die Grundlage für KI-Sichtbarkeit ist.
Meine 5 Key-Learnings:
- Starke Korrelation: Wer Google-Traffic verliert, verliert wenig später wahrscheinlich auch ChatGPT-Citations. AI Overviews sind die wichtigste KI-Suchfläche, nicht ignorieren.
- Riskante Muster: selbstlobende Listicles („wir sind die Besten“), massenhaft skalierter KI-Content, Spam-Structured-Data und reziproke Brand Mentions, die Google als „inauthentic mentions“ benennt.
- „Summarize with AI“-Buttons mit eingebauter Prompt Injection wertet Microsoft als LLM-Poisoning, Finger weg
- Ihr Gegenentwurf: weniger ist mehr. Ein Kern-Set an Seiten konsequent optimieren statt tausende Seiten skalieren, plus echte EEAT über Personenmarken von Expertinnen und Experten.
- Ihr Schlusssatz, den ich mir mitnehme: „Stop chasing shortcuts, play the long game.“
Mein Take: GEO ist die neue Sau, die durchs Dorf getrieben wird
Die Branche und viele Agenturen scheinen gerade zu schrumpfen, während gefühlt täglich neue „Möchtegern-GEO-Experten“ mit wenigen Jahren Erfahrung und einem Claude-Abo auf den Markt drängen und das Blaue vom Himmel versprechen. Und ja, Letzteres ist ein Problem. Denn hier müssen wir alle, die seit Jahren im Online Marketing unterwegs sind, aktiv werden und aufklären. Idealerweise, BEVOR die ganzen neuen Expertinnen und Experten unsere Kund:innen mit FOMO-GEO-Newslettern bombardieren.
Ich habe auf der CAMPIXX viele Vorträge zum Thema Sichtbarkeit in den LLMs gehört, und alle kamen zum selben Schluss: Gute SEO-Arbeit ist die Basis für Zitationen in den LLMs. Diese Arbeit wird durch Disziplinen wie Social Media Marketing, Autorenschaft und Content Marketing mit originalen Inhalten, die echte Erfahrungen widerspiegeln, erweitert. Wichtig: erweitert, nicht ersetzt. Im Grunde ist das nichts Neues. Es ist genau das, was viele von uns seit Jahren predigen: Jede Disziplin ist ein Spieler im Team. Erst wenn alle sauber ihren Job machen und füreinander spielen, gewinnt die Marke, und am Ende stehen die Conversions auf der Anzeigetafel. Und trotzdem ist GEO gerade die neue Sau, die durchs Dorf getrieben wird. Der Unterschied zu früheren Hypes: Diesmal werden dafür Budgets frei. An alle Kolleginnen und Kollegen: Nehmt es mit auf die Uhr, aber klärt bitte auf.
Meine persönlichen Highlights
Das größte Highlight ist und bleibt für mich die Atmosphäre. Dieses Auf-Augenhöhe-Sein, das Wiedersehen mit alten Bekannten und das Kennenlernen neuer Menschen aus der Bubble, das bekommt kaum eine andere Konferenz so hin. Die CAMPIXX 2026 war für meinen Geschmack wieder hervorragend organisiert, und wir wurden alle bestens versorgt.
Besonders stolz bin ich auf den Track, den ich gemeinsam mit Julia moderieren durfte: Bei uns gab es keine einzige Werbeveranstaltung, nur ehrliche, inhaltsstarke Vorträge. Dass das so reibungslos lief, ist das Verdienst von Stefan Niesche und Marco Janck, die wieder ein wunderbares Event auf die Beine gestellt haben. Danke dafür, ihr seid die Besten.

Die CAMPIXX 2026 war genau die Mischung, für die ich sie mag: fachlich dicht und menschlich warm. Ich nehme viel Input mit, ein paar neue Kontakte und die Bestätigung, dass gute Arbeit, echte Inhalte und Vertrauen auch im KI-Zeitalter zählen.
Übrigens ist auch die Abendveranstaltung mit Karaoke, Party, gutem Essen und kalten Drinks immer wieder ein Highlight des Jahres. Wenn Du überlegst, ob die CAMPIXX etwas für Dich ist: Komm vorbei. Sie ist immer eine Reise wert.




Julias Recap: Erste Moderation, starke Sessions & viel Spaß
Da die liebe Kim die Speaker:innen, Inhalte und Learnings der einzelnen Vorträge bereits sehr gut zusammengefasst hat, gehe ich auf diesen Part nur kurz ein und möchte eher meinen persönlichen Blick auf die CAMPIXX 2026 teilen.
Für mich war die CAMPIXX dieses Jahr nämlich etwas ganz Besonderes, denn ich war zum ersten Mal als Moderatorin dabei. Und ganz ehrlich: Ich war vorher schon aufgeregt. Aber es hat richtig viel Spaß gemacht, die Speaker:innen an den beiden Tagen zu begleiten, sie anzumoderieren und den Track mitzugestalten. Besonders schön war, dass Kim und ich das gemeinsam als Team gemacht haben. Dadurch konnten wir uns abwechseln, zwischendurch auch mal kurz durchatmen und uns gegenseitig unterstützen. Aus meiner Sicht hat genau das auch dazu beigetragen, dass wir die Speaker gut betreuen und ihnen einen angenehmen Rahmen bieten konnten.
Julias persönliche Lieblingsvorträge
Kim und ich sind uns einig: unser Track im Raum HAVENDO war wirklich stark. Wir hatten auf unserer Bühne durchgehend Speaker:innen, die fachlich tief eingestiegen sind, konkrete Beispiele mitgebracht haben und trotzdem super greifbar geblieben sind. Es gab kein oberflächliches Buzzword-Bingo und keine reine Selbstvermarktung, sondern richtig viel Input, den man direkt einordnen und für das tägliche Tun mitnehmen konnte.
Besonders in Erinnerung geblieben ist mir der Vortrag von Hans-Henning Raven zu Offpage-SEO in der KI-Ära. Henning hat sehr praxisnah gezeigt, dass Sichtbarkeit heute nicht mehr nur über klassische SEO-Maßnahmen entsteht, sondern über ein breiteres Signal-Set: Brand Signals, Autorenschaft, Social Media, LinkedIn-Profile, Bewertungen und Digital PR greifen ineinander. Genau diese kanalübergreifende Perspektive fand ich besonders spannend.
Ein weiteres Highlight war der SEOPRESSO Publikums-Podcast mit Björn Darko. Eine richtig coole Erfahrung, weil man die Diskussion direkt im Raum miterlebt hat. Es gab viele spannende Impulse, unterschiedliche Perspektiven und eine rege Diskussion. Ich bin sehr gespannt auf die fertige Podcastfolge.

Auch Sarah Sunderbrink ist mir sehr positiv in Erinnerung geblieben. Ich liebe ihre nahbare, lockere und ehrliche Art zu sprechen. Ihre vielen Beispiele aus der Praxis haben den Vortrag besonders greifbar gemacht.
Jana Fuhl und Jan Bugla haben in ihrem Vortrag zum Thema LLM-Readability viele konkrete Ansätze und Beispiele mitgebracht. Umso beeindruckender war, dass es ihr erster gemeinsamer Vortrag war. Das hat man ihnen überhaupt nicht angemerkt.

Und natürlich war auch die Keynote von Lily Ray ein Highlight. Sie hat sehr anschaulich gezeigt, warum kurzfristige „GEO“-Maßnahmen oder vermeintliche Abkürzungen schnell nach hinten losgehen können. Für mich war das noch einmal eine klare Bestätigung: Saubere SEO-Arbeit, echte Inhalte, Vertrauen und langfristiges Denken bleiben die Basis.
Was ich persönlich aber mindestens genauso hervorheben möchte: Die CAMPIXX ist und bleibt meine absolute Lieblingskonferenz. Ich liebe die Atmosphäre dort. Das offene, ehrliche Miteinander, die vielen Gespräche zwischen den Vorträgen, das Wiedersehen mit bekannten Gesichtern und das Kennenlernen neuer Leute aus der Marketing-Szene. Es fühlt sich wirklich jedes Jahr wie ein Klassentreffen an, nur mit deutlich mehr fachlichem Input.
Auch die Organisation war in diesem Jahr wieder hervorragend. Die Location im Van-der-Valk-Hotel passt einfach zur CAMPIXX. Das Catering war super organisiert, lecker und bot viele vegetarische Optionen – yay! Das Programm abseits der Vorträge hat ebenfalls wieder Spaß gemacht. Kleine Spiele, viel Raum zum Netzwerken, die Party, der DJ – all das gehört für mich genauso zur CAMPIXX wie die Sessions selbst. Und der internationale Track hat dem Ganzen in diesem Jahr noch einmal eine zusätzliche Würze gegeben.
Ein kleines persönliches Highlight war außerdem unsere digitallotsen Fotowand. Die war wirklich cool und hat perfekt zur Stimmung gepasst. Danke dafür an das gesamte CAMPIXX-Team.
Am Ende nehme ich von der CAMPIXX wieder genau das mit, was sie für mich so besonders macht: viel fachlicher Inputs, ehrliche Gespräche, neue Perspektiven, bekannte Gesichter, gute Energie und das Gefühl, Teil einer ganz besonderen Marketing-Bubble zu sein.


Riekes Recap: Erste CAMPIXX, viel Input und noch mehr Marketing-Bubble
Puh, jetzt erst einmal alles sacken lassen. Dieses Jahr durfte ich meine erste CAMPIXX besuchen. Als wäre das noch schon Input genug, haben Kim, Julia und ich auch noch die AI:CAN mitgenommen. Mir wurde im Vorfeld schon vorgeschwärmt, wie informativ und familiär die CAMPIXX ist. Nach diesen Tagen kann ich das voll und ganz unterschreiben.
Neben den hervorragenden Vorträgen, denen ich zuhören durfte, hat man dauerhaft in strahlende Gesichter geschaut, weil sich die Leute jedes Jahr auf der CAMPIXX wieder treffen, um gemeinsam den neuesten Input aufzusaugen. Um all die Informationen zu verarbeiten, gab es wirklich erstklassiges Essen, eine tolle Location, gute Gespräche und super sonniges Wetter.
Ich muss sagen, dass mir die Vorträge von Sarah Signore, Sarah-Yasmin Hennessen und Sarah Sunderbrink besonders gut gefallen haben. Und nein, das lag nicht nur an den Vornamen. Gerade als Social Media Managerin ist es mir wichtig, Menschen emotional zu erreichen und dabei authentisch zu kommunizieren. Genau darum ging es in Sarah Signores Vortrag.
In Zeiten wachsender Unsicherheit, die neben äußeren Umständen auch durch den Zuwachs von KI geprägt ist, suchen Menschen nach Sicherheit. Wir können als Marke zwar behaupten, dass man uns vertrauen kann, doch letztendlich müssen Menschen uns ihr Vertrauen eigenständig schenken. Hier gab es Denkanstöße, wie wir genau das erreichen können und warum wir ein besonderes Augenmerk auf Persönlichkeit und Glaubwürdigkeit in der digitalen Kommunikation legen sollten. Darauf hat auch Sarah-Yasmin Hennessen aufgebaut. Klar ist: KI ist in vielen automatisierten Prozessen mittlerweile eine große Unterstützung. Auch das Zusammentragen von Informationen ist viel einfacher geworden. Doch wie schreibt man Texte mithilfe von KI? Kann ein Text überhaupt komplett automatisiert geschrieben werden und trotzdem authentisch wirken? Hier gab es im Vortrag wirklich sehr viel interessanten Input, der sich auch gut in der Praxis anwenden lässt. Side Fact: Es braucht immer einen Human in the Loop. Denn wir denken immer noch anders als ein System, das von Menschen programmiert wird und lernt.
Last but not least: Sarah Sunderbrink. In ihrem Vortrag drehte sich alles um die Community Experience und die einfache Frage: „Was ist eine Community eigentlich?“ Ein sehr vielfältiger Vortrag, der natürlich genau ins Schwarze getroffen hat. Kurz gesagt: Nett sein ist gut, aber manchmal muss man auch polarisieren, um sein Ziel zu erreichen. Es gab noch viele weitere großartige Vorträge, aber das waren auf jeden Fall meine Highlights.
Was soll ich sagen? Es waren insgesamt drei wirklich interessante Tage und ich würde behaupten, dass mir nicht zu viel versprochen wurde. Danke für die letzte Woche!

Sehen wir uns auf der CAMPIXX 2027?
Die CAMPIXX 2026 war für uns wieder genau die richtige Mischung aus fachlicher Tiefe, ehrlichem Austausch und besonderer Atmosphäre. Wir nehmen zahlreiche Impulse zu den Themen SEO, KI, GEO, Community und digitale Markenkommunikation mit, aber auch viele gute Gespräche, neue Kontakte und bekannte Gesichter. Für uns bleibt die CAMPIXX ein Ort, an dem Wissen geteilt und Entwicklungen eingeordnet werden. Wir danken dem gesamten CAMPIXX-Team, allen Speakern und allen, mit denen wir vor Ort sprechen durften. Wir freuen uns jetzt schon auf das nächste Jahr auf den 03. und 04. Juni. Bist du auch dabei? Tickets und Infos gibt’s auf der Website der CAMPIXX.