Ratgeber

Meta KI-Funktionen für Ads: manchmal hilfreich, nicht immer sinnvoll

Meta integriert zunehmend KI- und Automatisierungsfunktionen in den Werbeanzeigenmanager. Diese sollen Zielgruppen erweitern, Budgets besser verteilen, Anzeigen automatisch anpassen und zusätzliche Varianten erstellen.

Einige dieser Meta KI-Funktionen können Kampagnen sinnvoll unterstützen. Andere verändern jedoch Bilder, Texte oder Zielseiten so stark, dass die Anzeige nicht mehr zur Marke oder zum Kampagnenziel passt.

Deshalb gilt: Aktiviere AI-Funktionen nicht pauschal. Prüfe jede Einstellung einzeln und kontrolliere vor der Veröffentlichung alle Anzeigenvarianten in der Vorschau.

Julia Schweppe hat einen Ratgeber darüber geschrieben, wie die Meta KI Funktionen in Werbeanzeigen am besten zu nutzen sind

KI in Meta Werbeanzeigen: Das Wichtigste auf einen Blick

  • Automatisierungen bei Zielgruppen, Platzierungen und Budgets sind häufig sinnvoll.
  • Dynamische Produktanzeigen können insbesondere für Onlineshops eine gute Ergänzung sein.
  • Automatisch ergänzte Texte, Medien und Website-Inhalte müssen zur Anzeige passen.
  • Generative Veränderungen an Bildern und Videos bergen größere Risiken.
  • KI-generierte oder wesentlich KI-veränderte Inhalte müssen ab sofort korrekt gekennzeichnet werden.

Was bedeutet Advantage+ bei Meta?

Unter Advantage+ bündelt Meta verschiedene automatisierte Funktionen für Kampagnen, Zielgruppen, Platzierungen, Budgets und die Anzeigengestaltung. Meta nutzt hierbei Daten und maschinelles Lernen, um die Ausspielung oder Darstellung von Anzeigen zu verändern.

Wichtig: Nicht jede Advantage+-Funktion erstellt automatisch neue Inhalte. Bei der Advantage+-Zielgruppe oder dem Advantage+-Kampagnenbudget geht es beispielsweise um die Aussteuerung der Kampagne. Generative Funktionen verändern dagegen Bilder, Videos oder Texte. Diese Unterscheidung ist wichtig, denn während eine automatisierte Budgetverteilung sinnvoll sein kann, bringt ein automatisch generiertes Produktbild erhebliche Risiken für den Markenauftritt mit sich. Auf den Unterschied sowie die Vor- und Nachteile gehen wir im Folgenden detailliert ein.

Welche Advantage+-Funktionen können sinnvoll sein?

Einige Advantage+-Funktionen erweitern den Spielraum von Meta bei der Auslieferung, ohne die eigentlichen Werbeinhalte grundlegend zu verändern. Bei ausreichender Datengrundlage können diese Einstellungen auch tatsächlich die Kampagnensteuerung erleichtern.

Advantage+ Zielgruppe

Bei Kampagnen, die die Einstellung Advantage+-Zielgruppe nutzen, definierst du auch weiterhin wichtige Zielgruppensignale. Dazu können Interessen, benutzerdefinierte Zielgruppen, Lookalike-Zielgruppen oder demografische Angaben gehören.

Meta behandelt einen Teil dieser Angaben jedoch eher als Vorschlag. Das System darf die Auslieferung über die vorgeschlagene Zielgruppe hinaus erweitern, wenn es dort bessere Ergebnisse erwartet. Harte Einschränkungen wie Standort, Mindestalter oder Ausschlüsse bleiben davon abhängig, wie die Kampagne eingerichtet ist.

Diese Funktion kann sinnvoll sein, wenn Meta bereits genügend Daten über die gewünschten Handlungen besitzt. Dazu gehören Käufe, Leads oder andere über Pixel bzw. die Conversions-API erfasste Conversions. Die Erweiterung ist dagegen weniger geeignet bei sehr klar abgegrenzten B2B-Zielgruppen, regionalen Angeboten oder Kampagnen, bei denen bestimmte Personengruppen ausdrücklich nicht erreicht werden sollen.

Advantage+-Platzierungen

Bei Advantage+-Platzierungen entscheidet Meta automatisch, an welchen verfügbaren Positionen eine Anzeige ausgespielt wird. Mögliche Platzierungen sind beispielsweise der Facebook-Feed, der Instagram-Feed, Stories, Reels, der Messenger und das Meta Audience Network.

Das System verteilt das Budget auf die Platzierungen, bei denen es die besten Ergebnisse für das gewählte Kampagnenziel erwartet. Deshalb kann eine Anzeige in unterschiedlichen Formaten und Umfeldern erscheinen. Grundsätzlich kann diese Automatisierung sinnvoll sein, da Meta so mehr Daten und Auslieferungsmöglichkeiten erhält. Voraussetzung ist jedoch, dass passende Creative-Formate für Feed, Story und Reels vorhanden sind.

Wir schließen jedoch häufig folgende Platzierungen aus:

  • Audience Network Native, Banner und Interstitial
  • Audience Network Rewarded Videos

Diese Platzierungen befinden sich außerhalb der klassischen Facebook- und Instagram-Umgebung. Zwar können dort je nach Kampagnenziel günstige Klicks oder Impressionen entstehen, die Qualität der nachfolgenden Websitebesuche oder Conversions ist aber meist überzeugend.

Advantage+-Kampagnenbudget

Bei Advantage+-Kampagnen wird das Werbebudget nicht fest auf einzelne Anzeigengruppen verteilt. Stattdessen legst du ein gemeinsames Tages- oder Laufzeitbudget auf Kampagnenebene fest. Meta verteilt dieses Budget dann laufend zwischen den Anzeigengruppen. Wenn das System in einer Anzeigengruppe bessere Chancen auf Conversions ermittelt, kann es einen größeren Teil des Budgets dorthin verschieben.

Diese Funktion ist sinnvoll, wenn mehrere vergleichbare Anzeigengruppen dasselbe Ziel verfolgen und Meta flexibel auf Leistungsunterschiede reagieren darf. Weniger geeignet ist sie hingegen, wenn jede Region, Zielgruppe oder Leistung ein fest definiertes Budget erhalten soll. In diesem Fall kann eine Budgetverteilung auf Anzeigengruppenebene mehr Kontrolle bieten.

Beispiel: Wir begleiten eine Kampagne mit zwei Anzeigengruppen, die jeweils lokal in zwei deutschen Städten ausgespielt werden sollen. Beide Anzeigengruppen sollen das gleiche Budget bekommen. Hier ist ein geteiltes Kampagnenbudget dementsprechend nicht sinnvoll, da Meta eine der beiden Städte bevorzugen könnte.

Advantage+ Catalog Ads

Bei Advantage+ Catalog Ads wird auf einen hinterlegten Produktkatalog zurückgegriffen. Meta kombiniert automatisch Produktbilder, Namen, Preise und Links aus dem Datenfeed zu Anzeigen.

Welche Produkte ausgespielt werden, kann sich nach dem Verhalten und den vermuteten Interessen der Nutzer richten. Hat sich eine Person beispielsweise ein bestimmtes Produkt angesehen, kann Meta dieses Produkt oder eine passende Alternative erneut anzeigen.

Catalog Ads eignen sich besonders für Onlineshops mit vielen Produkten und einem technisch einwandfreien Produktfeed. Sie können für Retargeting, Neukundengewinnung und die Bewerbung wechselnder Sortimente eingesetzt werden. Dabei ist die Datenqualität entscheidend: Falsche Preise, fehlende Bilder, unklare Produktnamen oder fehlerhafte Verlinkungen werden direkt in die Anzeigen übernommen.

Ein weiterer Vorteil von Catalog Ads ist, dass das Anlegen zeitsparend ist. Du musst nicht für jedes Produkt eine eigene Werbeanzeige aufsetzen und optimieren.

Ähnliche Medien

Mithilfe der Funktion „Ähnliche Medien“ kann Meta weitere Bilder oder Videos berücksichtigen, die den vorhandenen Werbemitteln ähneln. Je nach verfügbarer Funktion und Konto können dafür entweder weitere Medien aus den hinterlegten Assets ausgewählt oder Varianten vorgeschlagen werden.

Das kann sinnvoll sein, wenn es mehrere Creatives für dasselbe Produkt oder dieselbe Leistung gibt. So erhält Meta mehr Material, um für unterschiedliche Personen und Platzierungen passende Varianten auszuspielen. Bewirbst du dagegen ein konkretes Produkt, darf nicht versehentlich ein anderes oder nur ähnlich aussehendes Produkt erscheinen. Prüfe deshalb genau, welche zusätzlichen Medien Meta verwenden möchte. Oftmals sind Metas Vorschläge hier leider totaler Käse. So werden beispielsweise gerne mal sommerliche Bilder für ein winterliches Produkt ausgespielt. Das Problem: Die Meta KI hält die Produktbilder für ähnlich (was sie grundsätzlich auch sein mögen), versteht aber den Kontext nicht.

Automatische Texterstellung

Meta kann auf Grundlage vorhandener Anzeigentexte sowie Informationen von der verlinkten Website neue Textvarianten erstellen. Diese Texte solltest du aber niemals blind übernehmen. Denn die von der Meta KI generierte Texte können ungenaue Aussagen, unpassende Formulierungen, Emojis oder einen Ton enthalten, der nicht zu deiner Marke passt.

Insbesondere Preise, Aktionszeiträume, Leistungsversprechen und rechtliche Hinweise dürfen nicht falsch wiedergegeben oder aus dem Zusammenhang gerissen werden. Prüfe deshalb jede Variante vor der Veröffentlichung und nutze die Texterstellung nur, wenn du ausreichend geeignete Ausgangstexte hinterlegt hast.

Textoptimierung

Bei der Textoptimierung variiert der Werbeanzeigenmanager die von dir hinterlegten Bestandteile einer Anzeige. So kann das System unterschiedliche Primärtexte, Überschriften und Beschreibungen kombinieren oder vorhandene Formulierungen für einzelne Nutzer anpassen.

Diese Funktion ist sinnvoll, wenn du bereits mehrere hochwertige Textvarianten hinterlegt hast. Dann kann Meta testen, welche Kombination bei welcher Zielgruppe besser funktioniert. Problematisch wird es jedoch, wenn nur wenige Texte vorliegen oder wenn wichtige Aussagen nicht verändert werden dürfen. Produktnamen, Preise, rechtliche Hinweise, Aktionszeiträume und konkrete Leistungsversprechen müssen in jeder Kombination korrekt bleiben.

Prüfe deshalb vorab, ob die einzelnen Textbausteine auch für sich verständlich sind und in unterschiedlicher Kombination zusammenpassen. Denn eine gute Überschrift kann in Verbindung mit einem anderen Primärtext plötzlich redundant oder missverständlich wirken.

Website-Zusammenfassungen

Bei Website-Zusammenfassungen zieht Meta Informationen von der verlinkten Landingpage und bereitet sie für die Anzeige kompakt auf. Dadurch können Nutzer zusätzliche Informationen zum Angebot sehen, ohne die Website vollständig öffnen zu müssen.

Diese Funktion ist sinnvoll, wenn Meta sachlich richtige und verständliche Informationen übernimmt (z.B. Hinweise zum Versand oder den Rückgabebedingungen). Die der Anzeige zugrundeliegenden Landingpage sollte hierfür klar strukturiert sein und eindeutige Angaben zu Produkt, Leistung und Nutzen enthalten. Diese Zusammenfassung muss aber unbedingt vor der Veröffentlichung geprüft werden. Meta kann nämlich Inhalte aus dem falschen Seitenbereich übernehmen, wichtige Einschränkungen auslassen oder nebensächliche Informationen zu stark hervorheben.

Website-Highlights

Website-Highlights ergänzen eine Anzeige um weitere Inhalte oder Discovery-Links. Diese können Nutzer beispielsweise zu ähnlichen Produkten, passenden Leistungen oder derselben Produktkategorie führen.

Das kann bei einem größeren Sortiment eines Onlineshops durchaus hilfreich sein. So kann eine Person, die sich nicht für das beworbene Produkt interessiert, möglicherweise eine passende Alternative entdecken.

Die zusätzlichen Links müssen jedoch zur Kampagne passen. Bei einer Anzeige für ein bestimmtes Produkt sollten keine beliebigen Kategorien, Blogartikel oder unpassenden Angebote erscheinen. Wähle hier also nur Discovery Links aus, die dem gleichen Kontext entsprechen. Wirbst du in deiner Anzeige beispielsweise für Sandalen, sollten die Discovery Links nicht auf Winterboots verweisen, sondern weitere sommerliche Schuhe aufführen.

Welche Meta KI-Funktionen sind häufig nicht zielführend?

Besonders kritisch sind AI-Funktionen, die eigenständig in die Anzeigengestaltung eingreifen. Sie können das Creative sichtbar verändern und somit Produkte, Botschaften oder den Markenauftritt verfälschen.

KI-generierte Bilder und Videos

Meta kann auf Basis eines vorhandenen Creatives neue Bilder, Hintergründe oder Videoelemente generieren. Dadurch sollen zusätzliche Anzeigenvarianten entstehen, ohne dass Werbetreibende jedes Motiv selbst gestalten müssen.

In der Praxis passen die Ergebnisse jedoch häufig nicht zum Corporate Design. Farben, Bildsprache, Perspektiven oder dargestellte Situationen können deutlich von den Markenrichtlinien abweichen. Besonders kritisch ist die Funktion bei konkreten Produkten. Die KI kann Formen, Materialien, Größenverhältnisse oder Details verändern. Dann zeigt die Anzeige möglicherweise ein Produkt, das in dieser Form gar nicht verkauft wird. Zudem solltest du bei der Verwendung von KI-Bildern und Videos immer im Hinterkopf behalten, dass viele potenzielle Kunden dies mittlerweile als unseriös und teilweise sogar abstoßend empfinden. Der (übermäßige) Einsatz von KI kann also langfristig deiner Marke schaden.

Deshalb sollten KI-generierte Bilder und Videos nur nach einer gründlichen Einzelprüfung verwendet und entsprechend gekennzeichnet werden. Mehr zur Kennzeichnungspflicht später.

Helligkeit und Kontrast anpassen

Meta kann Helligkeit, Farben und Kontraste eines Bildes oder Videos automatisch verändern. Dadurch soll das Motiv an bestimmten Stellen besser auffallen oder leichter erkennbar sein.

Die Anpassung kann jedoch die gewünschte Bildwirkung beeinträchtigen. So können Markenfarben verfälscht, helle Bereiche überbelichtet oder dunkle Motive unnatürlich aufgehellt werden. Wenn ein Creative bereits durch einen Designer professionell gestaltet und farblich abgestimmt wurde, ist diese Funktion in der Regel nicht erforderlich.

Spotlights anzeigen

Mit Spotlights können bestimmte Bildbereiche, Produkte oder Botschaften hervorgehoben werden. Dafür ergänzt Meta visuelle Effekte oder lenkt den Blick auf einzelne Elemente des Creatives.

Die Hervorhebung entspricht jedoch nicht immer der beabsichtigten Informationshierarchie. So kann Meta ein unwichtiges Detail betonen oder das Produkt auf eine Weise inszenieren, die nicht zum übrigen Design passt. Prüfe deshalb, welches Element hervorgehoben wird und ob der Effekt die Anzeige tatsächlich verständlicher macht. Sprich hierzu am besten auch mit deinem Designer.

Overlays hinzufügen

Overlays sind zusätzliche grafische oder textliche Elemente, die Meta über ein Bild legen kann. Dazu können Preisangaben, Hinweise, Schaltflächen oder dekorative Elemente gehören.

Solche Ergänzungen können jedoch wichtige Bildbereiche verdecken oder mit vorhandenen Texten kollidieren. Außerdem entsprechen Schrift, Farbe und Gestaltung nicht immer dem Corporate Design. Bei fertig gestalteten Anzeigenmotiven sollten automatische Overlays deshalb in der Regel deaktiviert werden.

Automatische Bildoptimierungen

Meta fasst unter dem Begriff „Bildoptimierungen” verschiedene Veränderungen zusammen. So kann die Plattform Bilder beschneiden, erweitern, neu ausrichten oder an unterschiedliche Seitenverhältnisse anpassen.

Eine automatische Anpassung an Feed, Story oder Reels kann grundsätzlich hilfreich sein. Sie funktioniert jedoch nur, wenn wichtige Elemente nicht angeschnitten oder künstlich ergänzt werden. Logos, Gesichter, Produkte und Texte sollten deshalb bei jeder Platzierung kontrolliert werden. So kann ein Motiv, das im quadratischen Feed funktioniert, im vertikalen Story-Format wichtige Inhalte verlieren.

Musik automatisch hinzufügen

Meta kann Bilder oder Videos automatisch mit Musik unterlegen. Die Auswahl sollte allerdings zur Anzeige und zur jeweiligen Platzierung passen.

Musik kann die Wirkung eines Creatives jedoch erheblich verändern. So kann ein seriöses oder emotionales Video durch einen unpassenden Sound schnell beliebig, hektisch oder unfreiwillig komisch wirken. Hinzu kommt, dass Lautstärke, Rhythmus und Stimmung nicht immer mit dem Schnitt oder der Markenwirkung harmonieren. Nutze Musik deshalb nur, wenn du die konkrete Auswahl geprüft hast. So vermeidest du, dass deine Werbeanzeige auf einmal mit dem Song „Happy Birthday“ ausgespielt wird.

Zielort auf der Website optimieren

Bei der Optimierung des Zielorts darf Meta Nutzer auf eine andere Unterseite als die ursprünglich hinterlegte Landingpage führen. Meta wählt den Zielort aus, bei dem es eine höhere Wahrscheinlichkeit für die gewünschte Handlung erwartet.

Das kann bei großen Onlineshops mit vielen ähnlichen Produkten hilfreich sein. Bei gezielten Kampagnen ist diese Funktion jedoch riskant. Wenn du ein bestimmtes Produkt, eine Aktion oder ein Leadformular bewirbst, sollten Nutzer genau auf der dafür vorgesehenen Seite landen. Eine automatisch ausgewählte Kategorie- oder Alternativseite kann die Botschaft der Anzeige unterbrechen und die Wahrscheinlichkeit einer Conversion verringern.

Was musst du beim Branding im Werbeanzeigenmanager beachten?

Wenn du die generativen Funktionen von Meta verwendest, solltest du unbedingt vorhandene Branding-Einstellungen vollständig hinterlegen. Dazu gehören insbesondere Logo, Markenfarben, Schriften und weitere verfügbare Gestaltungsvorgaben.

Das Branding reduziert das Risiko unpassender Varianten, kann Fehler aber nicht vollständig verhindern. Prüfe deshalb weiterhin jedes generierte Creative auf:

  • korrekte Logos und Markenfarben,
  • passende Bildsprache,
  • unveränderte Produkte,
  • lesbare Texte,
  • richtige Preise und Angebote,
  • passende Musik und Effekte,
  • korrekte Zielseiten.

Die Verantwortung für die veröffentlichte Anzeige bleibt auch bei automatisch erzeugten Varianten bei dir.

Wichtig: Kontrolliere die Meta KI-Einstellungen regelmäßig

Kontrolliere nicht nur direkt nach der Veröffentlichung, sondern auch regelmäßig im Nachgang aktive Werbeanzeigen und Kampagneneinstellungen. Es kann vorkommen, dass Meta nach Updates, Änderungen an der Anzeige oder beim Duplizieren von Kampagnen einzelne Advantage+-Funktionen erneut aktiviert.

Prüfe deshalb insbesondere die Anzeigengestaltung, Medienoptimierungen, Musik, Zielseiten und Platzierungen. Verlasse dich nicht darauf, dass einmal deaktivierte Funktionen dauerhaft ausgeschaltet bleiben.

Wann müssen KI-Inhalte gekennzeichnet werden?

Seit dem 2. August 2026 gelten die Transparenzpflichten aus Artikel 50 des EU AI Acts. Sie betreffen unter anderem die Kennzeichnung von Deepfakes sowie bestimmter KI-generierter oder KI-manipulierter Inhalte. Meta hat sich dem europäischen Verhaltenskodex zur Transparenz KI-generierter Inhalte angeschlossen.

Wenn du kennzeichnungspflichtige Bilder, Videos, Audiodateien oder Texte aus externen KI-Tools in eine Werbeanzeige hochlädst, musst du dies bei der Anzeigenerstellung über die entsprechende KI-Angabe kenntlich machen.

Nicht jede technische Optimierung und nicht jeder KI-unterstützte Werbetext fallen automatisch unter dieselben Offenlegungspflichten. Entscheidend sind die Art des Inhalts, der Umfang der KI-Bearbeitung und die Frage, ob ein Inhalt fälschlich als authentisch wahrgenommen werden könnte. Im Zweifel solltest du dokumentieren, wie Bilder, Videos und Texte entstanden sind, und die aktuelle Kennzeichnungsoption im Werbeanzeigenmanager prüfen.

KI-Einstellungen immer mit Bedacht auswählen!

Die Meta KI-Funktionen können Zielgruppen erweitern, Budgets verteilen und Kampagnen effizienter ausspielen. Besonders sinnvoll sind Advantage+-Zielgruppen, -Platzierungen, -Kampagnenbudgets und Catalog Ads bei einer guten Datengrundlage.

Deutlich vorsichtiger solltest du bei Funktionen sein, die Bilder, Videos, Texte oder Zielseiten verändern. „Automatisch” bedeutet nicht „automatisch passend”.

Aktiviere deshalb nur Funktionen, deren Nutzen für die konkrete Kampagne nachvollziehbar ist. Prüfe alle Varianten in der Vorschau und kontrolliere während der Laufzeit, welche Anzeigen und Zielseiten Meta tatsächlich ausspielt.

Wenn du dir Unterstützung bei der Erstellung und Optimierung deiner Werbeanzeigen auf Meta und Co. wünschst, kontaktiere uns gerne!

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Die Person hinter dem Text

Julia Schweppe
Julia Schweppe

Hi! Ich bin Julia. Als Leiterin der Abteilung Suchmaschinenmarketing schreibe ich bei den digitallotsen über die Themen SEO, Conversionoptimierung und Content Marketing.

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